Mittwoch, 23. November 2016

Novembertreffen

Am Mittwoch, dem 23.11.2016 steht das Novembertreffen an, wie immer um 19.30 im DGH in Abbenrode. Es wird wohl wieder mal neben Fracking um CETA gehen und auch um die Aussichten fuer TTIP nach der US-Wahl.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Treffen im Oktober und CETA



Am Mittwoch, dem 26.10.2016 treffen wir uns um 19.30 im DGH in Abbenrode. Ein ganz wichtiges Thema werden natürlich die Verhandlungen zu CETA sein. Die Gründe für die Ablehnung durch die Wallonie ergeben sich aus deren schriftlicher Stellungnahme:

http://participer.stop-ttip.be/groups/7/discussions/56

Es werden gute Argumente dargelegt, die alle anderen Staaten auch anbringen könnten. Vielleicht liegt der Fehler nicht bei der Wallonie, sondern in der Natur der „modernen“ Handelsabkommen, die weit mehr regeln wollen als nur Zölle. Ein weiteres Problem ist auch, dass den Staaten/Parlamenten das fertig verhandelte Abkommen vorgelegt wird, das nur im Ganzen angenommen oder abgelehnt (ist nicht vorgesehen) werden kann. Sieht man sich entsprechende Prozesse z.B. bei Planungen in Deutschland an, so erkennt man, dass meistens erst ein Entwurf vorgestellt wird, zu dem sich alle Betroffenen äußern können, dieser Entwurf dann überarbeitet wird – ggf. mehrfach – und erst dann abgestimmt wird. So kann man deutlich mehr Anregungen aufnehmen als bei Verhandlungen hinter verschlossenen Türen ohne weitgestreute Mitwirkungsmöglichkeit.
Mal gespannt, was da noch so kommt.

Mittwoch, 28. September 2016

Treffen im September



Am Mittwoch, den 28.09. findet um 19.30 Uhr das nächste Treffen der BI “kein frack in wf” statt, wie gehabt im DGH in Abbenrode.
Wir werden uns mit den neuen Frackinggesetzen und deren Auswirkungen befassen. Darüberhinaus gibt es ein neues Erlaubnisgebiet, das unsere Region betrifft und gegen das man ggf. gemeinsam in der Region vorgehen könnte.
Wie immer sind natürlich auch die Handelsabkommen ein Thema; diesmal besonders CETA, das offensichtlich in Besorgnis erregender Weise durchgedrückt werden soll.
Und dann gibt es noch den „Global Frackdown“, für den wir uns auch hier Aktionen vorstellen können.
Zu guter Letzt werden wir noch über das Bundestreffen der BIs gegen Gasbohren reden, das im Oktober ansteht.
Die Themen haben nichts an Aktualität eingebüßt, auch wenn andere Themen häufig lauter diskutiert werden.

Mittwoch, 17. August 2016

17. August: Ausflug nach Wolfenbüttel statt BI-Treffen



Unser BI-Treffen sollte am Mittwoch, den 17. August stattfinden. Stattdessen haben wir uns entschieden einen Ausflug nach Wolfenbüttel zu machen. Wir wollen dort, um 19.30Uhr in der Lindenhalle im Raum Satu Mare, einen Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion besuchen. Hans Josef Fell, der Autor des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) ist zu Gast und es geht um das Thema: „Energiewende im Landkreis Wolfenbüttel unter Berücksichtigung der Bundespolitik – Was ist möglich?“ 


Nach der Veranstaltung ist noch Zeit geplante Aktivitäten der BI und anstehende Termine zu besprechen.
Das nächste BI-Treffen findet dann im September, vermutlich am 14., wieder wie gewohnt in Abbenrode statt.

Mittwoch, 15. Juni 2016

Ausfall Junitreffen

Leider sind viele BI-Mitglieder heute verhindert, so dass wir leider das Treffen ausfallen lassen muessen.

Montag, 23. Mai 2016

Junitreffen

Das nächste Treffen der BI findet am Mittwoch, den 15. Juni im DGH in Abbenrode statt, wie immer um 19.30. Näheres zu Themen und Tagesordnung demnächst an dieser Stelle.

Mittwoch, 18. Mai 2016

Maitreffen + Fracking im Bundestag



Wir treffen uns am heutigen Mittwoch, den 18. Mai um 19.30 im Restaurant Helena in Abbenrode (und nicht wie sonst üblich im DGH).

Letztens wurde im Bundestag über zwei Anträge zu Fracking abgestimmt. Der eine war von der Linken, der andere von den Grünen. Beide Male ging es um ein Verbot von Fracking und beide Anträge wurden von einer großen Mehrheit aus der GroKo abgelehnt. Hier kann man das Abstimmungsverhalten einsehen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestagsradar-das-sind-ihre-abgeordneten-a-928365.html

Leider haben alle CDU und SPD Abgeordneten aus der Region – so sie an der Abstimmung teilgenommen haben – gegen die Anträge und damit gegen das Frackingverbot gestimmt.

Dazu gab es einen Text von Wolfgang Fischer in Abstimmung mit anderen BI-Mitgliedern, der u.a. im Wolfenbütteler Schaufenster und bei regionalwolfenbuettel.de http://regionalwolfenbuettel.de/buergerinitiative-kein-frack-in-wf-informiert/
erschienen ist und der sich speziell mit dem Abstimmungsverhalten von MdB Lagosky befasst.

Lagosky lehnt Oppositionsantrag der Grünen ab!
Mit großer Mehrheit haben die Regierungsfraktionen im Bundestag am 28.04.  Anträge der Linken und  der Grünen für ein Frackingverbot bzw. eine entsprechende Änderung im Bergrecht zurückgewiesen. Während die  Parlamentarier der Grünen und Linken unisono für ein deutschlandweites Frackingverbot votiert haben, sind es aus den Reihen der Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD lediglich sechs Abgeordnete (Antrag der Grünen) bzw. 1 Abgeordneter (Antrag der Linken) gewesen. Bei 43 bzw. 29 Enthaltungen haben die weiteren 423 bzw. 440 Vertreter der Regierungskoalition dagegen votiert  und sich im Umkehrschluss somit für Fracking ausgesprochen – darunter auch alle Abgeordneten aus der hiesigen Region: Uwe Lagosky, Günter Lach, Carsten Müller, Ingrid Pahlmann, jeweils CDU; Hubertus Heil, Carola Reimann, jeweils SPD. Sigmar Gabriel hat an der Abstimmung nicht teilgenommen. Obwohl sich der ganz überwiegende Teil der Bevölkerung gemäß verschiedener Umfragen für ein Frackingverbot ohne Wenn und Aber ausspricht und die negativen  Folgen des Frackings (verheerende Gesundheits- und Umweltschäden, Erdbeben; Zerstörung von Landschaft und Infrastruktur) immer deutlicher zutage treten, verschließen diese Abgeordneten ihre Augen davor und scheinen nur der Erdöl- und Erdgasförderindustrie und deren Lobbyisten den „Steigbügel halten“ zu wollen. Irritierend ist dabei vor allem das Abstimmungsverhalten von Lagosky, der noch im Jahre 2012 Mitinitiator einer medienwirksamen Unterschriftenaktion der CDU Wolfenbüttel gegen Fracking gewesen ist, sich jetzt im Bundestag aber konträr zu seinen früheren Forderungen positioniert hat. Aufrichtigkeit sieht anders aus.  Dem allgemeinen Politikverdruss der Bevölkerung wird somit einmal mehr Vorschub geleistet.

Dazu gab es folgende Erwiderung von MdB Lagosky
Berlin, 12. Mai 2016
Stellungnahme zur Pressemitteilung der Bürgerinitiative „kein frack in wf“
Lagosky lehnt Oppositionsantrag der Grünen ab!

Land auf Land ab werden die Fracking-kritischen Parlamentarier der CDU im Deutschen Bundestag mit gleichlautenden oder zumindest ähnlichen Presseerklärungen der Grünen und Anti-Frack-Bewegungen kritisiert.
Das ist mir vor dem Hintergrund ähnlicher Ziele unverständlich. Persönlich hat sich an meiner Haltung zum Fracking nichts geändert.
Den Antrag der Grünen-Opposition im Bundestag habe ich abgelehnt, weil er ohne Beratung und Aussprache abgestimmt werden sollte. Das widerspricht meinem Verständnis von Demokratie.
Zu meinem Abstimmungsverhalten habe ich eine persönliche Erklärung nach der Geschäftsordnung des Bundestages abgegeben. Diese ist im Plenarprotokoll vom 28. April 2016 nachzulesen. Das findet leider in dem Text von Herrn Dr. Fischer keine Erwähnung. Mit der Ablehnung des Grünen-Antrags erhalte ich mir die Handlungsfähigkeit im Hinblick auf die Beratung des Regierungsentwurfs von Sigmar Gabriel und Barbara Hendricks. Das weitere parlamentarische Verfahren werde ich aktiv begleiten.
„Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Erdgasaus unkonventionellen Lagerstätten ohne Schäden für die Umwelt abgebaut werden kann, sollten die Lagerstätten lediglich als nationale Energiereserve gewertet werden."
Dafür hat sich unter anderem
der CDU-Kreisverband Wolfenbüttel mit einer kreisweiten und darüber hinaus gehenden Unterschriftenaktion eingesetzt. Durch unsere Aktivitäten auf Kreis-und Landesebene haben wir sicherlich dazu beigetragen, dass die Diskussion entfacht wurde und wir von Erkundungsbohrungen in der Region verschont geblieben sind.
Solange Fracking nicht ohne wassergefährdende Stoffe möglich ist und eine Gefährdung von Menschen, Trinkwasser und Umwelt nicht hinreichend wissenschaftlich ausgeschlossen ist, sollte diese Technologie nicht zum Einsatz kommen.
In jedem Fall hat aus meiner Sicht das Parlament auf Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse die Entscheidung zu treffen und nicht, wie in den bisherigen Entwürfen zu dem Gesetz vorgesehen, eine Expertenkommission.

Unter anderem darüber werden wir heute Abend diskutieren……